Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Freitag, 18. September 2009

Sperrung der Recherchen über Euroweb


Leider sehe ich mich derzeit aus juristischen Gründen gezwungen, die umfangreichen Recherchen über das Firmennetzwerk Euroweb, Ramona, Viscomp, Parfip, Webstyle, Euroweb Marketing, Eurotec etc. vom Netz zu nehmen und die Kommentarfunktion einzuschränken. Ich weiß, dass dieser Schritt es vielen Betroffenen sehr schwer macht, sich auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren. Es tut mir leid. Bitte wenden Sie sich in Rechtsfragen zum Thema Referenzkundenmasche an folgende Anwälte, die darauf spezialisiert sind und viele Betroffene vertreten: Rechtsanwalt M ichael Evert Gilgaustraße 20 51149 Köln Tel: 02203 12045 Fax: 02203 12049 Rechtsanwalt Stefan Musiol 90482 Nürnberg (Mögeldorf) Telefon: 0911 . 960 19 19 Telefax: 0911 . 960 19 20 Email: consulting§ramusiol.de Ka nzlei Wachs Thorsten Wachs Hüttweg 3 45881 Gelsenkirchen Fon 0209/40 22 111 Fax 0209/40 22 112 Rechtsanwalt Thomas Gramespacher Herwarthstraße 36 53115 Bonn Fon: 0228 - 97 64 96-12 Fax: 0228 - 97 64 96-2
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Dienstag, 25. August 2009

Euroweb-PR und das Artikelgefäß von Handelsblatt und FAZ


Achtung: Ich bitte diesen Beitrag zu beachten. Am 25. Mai veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Rubrik "Die Gründer" ein Firmenportrait über die Internet-Firma "Euroweb", geschrieben von der Journalistin Christine Scharrenbroch. Am 10. Juli 2009 veröffentlichte das Handelsblatt ein sehr ähnliches Firmenportrait des freien Journalisten Martin Roos. Beide Artikel sind in Tageszeitungen erschienen, die einstmal als unzweifelhaft renommiert galten. Ich habe in den letzten Jahren oft in der etablierten Presse den Anspruch gelesen, dass professionelle Medienbetriebe der neuen Laien-Öffentlichkeit im Internet überlegen seien, weil der journalistische Ethos für eine Qualitätskontrolle sorge und man im Gegensatz zu den selbsternannten Bürgerjournalisten reflektiert und kritisch Recherchen betreibe anstatt Gerüchten und Meinungen nachzulaufen. Ich glaube das schon lange nicht mehr, aber wenn ein Beweis nötig wäre, dann wären es diesen beiden Artikeln aus den Wirtschaftsredaktionen großer Tageszeitungen. Ihre Dopplung sind ein Beispiel, wie erbärmlich es um diesen oft vorgetragenen Anspruch ...
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Freitag, 14. August 2009

"Malediven wolltet ihr?" - "War zu spät, die saufen jetzt ab"


Via dem Commons-Blog von Silke Helfrich: Die Rechnung Erster der drei Gewinner-Kurzfilme des Drehbuchwettbewerbs zum Thema Klimagerechtigkeit, den die Nord-Süd-NGO Germanwatch letztes Jahr veranstaltete. Hauptrolle: Benno Führmann. Plus Bjarne Mäden, Ina Paule Klink, Christoph Tomanek und denjenigen, die die Rechnung zahlen. "Wir haben alles mitgenommen: Safari. Atlantik. Rundflug zu den Buschleuten." - "Geil!"
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Sonntag, 12. Juli 2009

Notiz: Strom in Endlager Gorleben ausgefallen


Gerade läuft der WDR-Presseclub zum Thema: "Vertuschen, Lügen, Weiterverdienen? Atomenergie im Zwielicht". (Gästeliste hier) Gerd Rosenkranz von der deutschen Umwelthilfe hat gerade bekannt gegeben, dass er gestern im Zug den Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz getroffen habe: "Vielleicht produziere ich jetzt gerade eine Nachricht:" Denn der Präsident des BfS erzählte ihm, dass nachdem das AKW Krümmel im Zuge des Notfalls heruntergefahren wurde, das Endlager in Gorleben einen elektrischen Blackout hatte - für 3 Tage. "Die konnten nicht einmal mit dem Aufzug in den Schacht fahren. So steht es um unsere Sicherheit bei der Endlagerung." Dies kommt zu dem massiven Kosten, die die Stromausfälle in den Hamburger Verkehrsampelanlagen, Einkaufszentren, Wasserversorgungssysteme und der Kunststoffproduktion von Bayer.
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Samstag, 20. September 2008

Kein Kölsch für Nazis...


...hat wohl geklappt. Sieht so aus als würde Köln einfach jenes Gesöcks, dass sich mit rechtsradikalen Schlägern und Hetzern gemein, einfach ausspeien. Als der Flieger, mit dem "ProKöln"-Banner über der Stadt kreiste, sah das ziemlich hilflos aus. Und wenn wirklich seitens ProKöln Drohungen gegen einen Journalisten gefallen sind, dann wird das Konsequenzen haben, die weit über diesen Tag hinausreichen werden. Trotz des schönen Wetters und der guten Stimmung: Es war nicht alles Eitelsonnenschein auf der Gegendemonstration. Es gab dennoch einiges, für was man den üblichen hormonell überlasteten Jungs, die in Sprechchören so gerne die Internationale Solidarität hochpreisen, nur rechts und links eine scheuern kann. Gewaltsame Hetzjagden auf Personen der Gegenseite gehören dazu. Und mancher meint wohl auch unbedingt beweisen zu müssen, dass die eigene soziale Intelligenz nur unwesentlich über der eines rechten Schlägers anzusiedeln ist - etwa wenn man Menschen auf der Straße schon dafür mit blöden Sprüchen anmacht, dass sie eine Glatze tragen.
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Donnerstag, 18. September 2008

Next Generation please


Kritische deutsche Anthroposophen haben sich mit dem Rassismusvorwurf der Anthroposophie befasst, wie Info3 berichtet: Die von dem österreichischen Philosophen und Sozialreformer Rudolf Steiner begründete Anthroposophie ist heute durch zahlreiche Initiativen wie Waldorfschulen, biologisch-dynamische Landwirtschaft, medizinische oder heilpädagogische Einrichtungen bekannt. Im Werk ihres Begründers gibt es aber auch vereinzelte diskriminierende sowie einige wenige rassistische Äußerungen, die heute klar als historisch überholt beurteilt werden müssen. Zu diesem Ergebnis gelangt das sogenannte „Frankfurter Memorandum“, das in der September-Ausgabe des anthroposophischen Magazins „info3 – Anthroposophie im Dialog“ veröffentlicht wurde. Klingt schon ein bisschen geschwurbelt? Dann mal eine Passage aus dem Memorandum selbst: Auf diese Äußerungen trifft eine der maßgeblichen Rassismus-Definitionen zu, wonach Rassismus durch die „verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines ...
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Sonntag, 22. Juni 2008

Nachtwandeln in Tübingen


“Oh you can´t help that “, said the Cat: “we´re all mad here. I’am mad, you are mad.“ Hier gibt's noch mehr Bilder von einer schönen Aktion von Larissa und Armin anläßlich der Tübinger Kulturnacht vorletzte Woche, bei der ich als zettelverteilende Hilfstruppe dabei sein durfte. Das ganze hieß "Somnambul", dauerte zwei Stunden und war auch für den Beobachter ausgesprochen unterhaltsam. Sehr viel Lachen, Amüsement, Blicke, Auflauf, Freude, Unbeholfenheit auf die Provokationen und Einbrüche der beiden. Gelegentlich gab's auch großspuriges, arrogantes Sprüchekloppen, allerdings nur von der männlichen Hälfte der Bevölkerung - ich weiß gar nicht, wer unseren Mittelstandsboys und Jungakademikern diesen auffallend oft anzutreffenden unentspannten, zynischen Gestus beibringt. Ihre Papas und Onkels? Ich kapier auch noch nicht die Logik dahinter. Ganz anders bei jenen beiden muskelbepackten, südländischen Tweens, die - leicht verstört - unbedingt herausfinden wollten, ob das jetzt Mann oder Weib sei, was sie da so offensiv minutenlang lang anflirtete. Deren Nöte ...
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Freitag, 13. Juni 2008

Ach so,


...Jens Scholz schreibt ja jetzt für Bild.de. Er kennt Christiane F.s Glatze.
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Sonntag, 6. April 2008

Dorfidylle, Herzgebirge, Handwerk und Verzeihen


Habe ich schon erwähnt, daß sich dort wieder was tut?
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Mittwoch, 2. April 2008

Bildungsfreiheit ist ein Menschenrecht


Wir hatten es hier ja schon öfter mit dem Stichwort Pluralisierung des Bildungswesen. Es wird schon lange Zeit, daß unser Schulsystem demokratisiert wird und den Grundprinzipien einer pluralistischen Gesellschaft Rechnung trägt. Die Aufsicht des Staates über das Schulwesen ist in weiten Teilen zum Gedanken des Schulzwangs pervertiert: Der Staat schreibt Kindern immer noch durch die Schulpflicht vor, wie sie sich zu bilden haben. Aber immer mehr Submilieus in der Gesellschaft drängen auf eigene Schul- und Bildungsformen, neue Schulen entstehen, Homeschooling wird von immer mehr Menschen eingefordert. Das gefällt den staatlichen Institutionen, die ein Interesse am Beibehalt ihre Einflußmöglichkeiten haben ebensowenig wie denjenigen, die bis heute die etatistische Steuerung der Bildung als notwendig für die Formung der Bevölkerung erachten. Der Bundesverband Natürlich Lernen e.V (BVNL), angesiedelt wie so manch anderes Alternativprojekt in dem ostdeutschen Kommuneprojekt Klein-Jasedow, hat nun eine Initiative aus dem Jahr 1991 zur Änderung des Grundgesetzartikels zum Schulwesen wiederbelebt. Der bisherige maßgebliche ...
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Sonntag, 30. März 2008

War gerade im Radio


Und zwar hier: WDR3: Lebenszeichen Zurück zu den Runen Über ein Wiederaufleben vorchristlicher Religionen Von Wolfgang Meyer und Irene Geuer Was bringt den 39 Jahre alten Filialleiter einer Bank dazu, sich in Studien über Stonehenge zu versenken und sich in Runen-Kunde zu üben? Warum schwören westliche Mittelständler dem Christentum ab und wenden sich einem "Verein für germanisches Heidentum" zu? Glauben sie wirklich an Thor und Odin? Das Christentum hat es offenbar nicht geschafft, alle heidnischen Wurzeln der Gesellschaften in Europa zu beseitigen. Und viele Menschen entdecken heute diese Wurzeln neu. Weil sie eine naturnahe Lebensweise suchen, weil sie die Umwelt schützen wollen, weil sie an viele Götter glauben wollen und nicht nur an einen. Die Mitglieder neuheidnischer Gruppen sind Sinnsucher, die aus allen gesellschaftlichen Gruppen kommen. Esoteriker, Umweltschützer, aber auch Rechtsextreme oder Linke. Ihren Platz finden sie in den vielfältigen neuheidnischen Gruppen und Vereinen, die z.B. aus keltischer oder germanischer Tradition gewachsen sind. Eine Spurensuche. Die Sendung Lebenszeichen wird jeden Sonntag um 22.35 ...
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Donnerstag, 27. März 2008

Salonkultur der Aufklärung


"Every man who believes that his honour depends upon that of his wife is a fool who torments himself, and drives her to despair; but he who, being naturally jealous, has the additional misfortune of loving his wife, and who expects that she should only live for him; is a perfect madman, whom the torments of hell have actually taken hold of in this world, and whom nobody pities." Anthony Hamilton: "The Memoirs of Count Grammont" (1713) Dieser herrlich zynische Satz von Count Anthony Hamilton wäre zwar nicht weniger hart, aber gar nicht so unzutreffend, wenn "naturally" gestrichen und "misfortune" durch "good fortune" ersetzt wäre. Aufgeschnappt bei einer Lektürereise von Montaignes "Essais" zur Salon-Kultur des Ancien Regime.
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Praxis der Aphrodisia

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