Donnerstag, 30. Dezember 2004
Verwissenschaftlichung des "Esoterik-Hokuspokus"
Im Zuge eines liberalen Wissenschaftsverständnisse s kann man sich dafür einsetzten, dass auch die Wissenschaft offen sein soll für solche Praktiken wie Akupunktur, Astrologie, Homöpathie, Feng Shui, Geomantie, Radioästhesie, Aura Lesen, Orgontherapie, Schamanismus etc. Es wäre dies dann nur ein weiterer Schritt nachdem z.B. schon die Psychoanalyse es geschafft hat, sich aus dem Areal des Obskuren in die lichtdurchfluteten Hallen der akademischen Wissenschaft hinüberzuretten. Tatsächlich gibt es ja gerade unter liberalen Wissenschaftlern eine Menge, die solcherlei fordern. Und so mancher Vertreter dieser Disziplinenen scheint selbst den Anschluss an die Wissenschaften zu suchen - wie z.B. Paul Devereux für die Geomantie. Die seltsamen Praktiken sind nach dieser Auffassung dann so etwas wie Proto.SWissenschaften, denen noch eine gewisse Systematiserung, eine experimentelle Überprüfung, ein Forschungsbetrieb und eine rationale Ausübungsregulierung ähnlich wie in den anerkannten Wissenschaften fehlt. Das Angenehme an diesen Ansätzen ist, dass je mehr sie sich durchsetzen, so manche recht verschwomme Laraifari-Begründung ...
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Lambing - Zettelkasten: Rationalitaet
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