Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Dienstag, 31. Januar 2006

Nochmal Kreationismus: "Wie der Glauben die Wissenschaft niedermetzelt"


Der Untergang geht weiter als man denkt: Jetzt spinnen nicht nur die US-Amerikaner (wir wissen eine Land, das im Großen und Ganzen aus schiesswütigen Rednecks, Coca-Cola-Kultur, autoritätshörigen Pinseln und grenzdebilen, weißen Cowboy-Politikern besteht) , nein, jetzt hat es auch noch die Briten erwischt. Wir wussten es schon immer, wer degenerierte Monarchen einfach nicht absetzen will, der muss auch ansonsten einen Sockenschuss haben. SPIEGEL Online berichtet am 26. Januar über eine Umfrage im Vereinigten Köngreich (via Lyrasien) : "Eine Umfrage im Auftrag der BBC führte zu vielsagenden Ergebnissen: Auf die Frage, was ihre Sicht der Entstehung und der Entwicklung des Lebens am ehesten beschreibe, nannten 48 Prozent der mehr als 2000 Befragten die Evolutionstheorie, 22 Prozent den Kreationismus und 17 Prozent Intelligent Design. Der Rest äußerte sich unentschlossen. Im Hinblick auf den Schulunterricht wünschten 41 Prozent der Befragten, dass in Biologiestunden Intelligent Design vermittelt werden solle. 44 Prozent waren für die Aufnahme von Kreationismus in den wissenschaftlichen Unterricht. 69 Prozent gaben an, die ...
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Während der Bauch sich wolllüstig im Irrationalen baden kann...


Rüdiger Sünner hat in der info3 einen kritischen Kommentar über die schizophrene Haltung der Mainstream-Medien zu religiösen Themen veröffentlicht und konstatiert: „Der mediale Umgang mit Spiritualität läuft also meistens auf eine Heiß-Kalt-Strategie hinaus, in der dem Kopf ein aufgeklärter Rationalismus vorgegaukelt wird, während der Bauch sich wolllüstig im Irrationalen baden kann. Dazwischen aber darf keine Verbindung bestehen: moderne Form einer durch Amputation erzeugten Kulturschizophrenie, die schon Friedrich Schiller in seinen Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschengeschlechtes geißelte. Die Moderne, so schrieb er dort, sei trotz aller Aufklärung immer noch barbarisch, weil es nicht gelungen sei, eine echte Brücke zwischen Vernunft, Herz und Triebleben zu bauen.“ Ich tue mich immer wieder schwer mit Sünners Vokabular („spirituelle Einsichten“, „ganzheitliche Deutungen“, mechanistisches Denken“), aber es erfrischend, dass sich eine kritische Stimme meldet, die die bigotte Instrumentalisierung esoterischer und mythischer Themen in bestimmten ...
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