Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Samstag, 25. Februar 2006

Amis - ohne Kultur und mit Negermanieren


„Was wir gegen die amerikanische Nation anführen, ist in erster Linie der völlige Kulturmangel.“ Eine Presseanweisung von 1942, herausgegeben von Adolf Hitler, zitiert in der ZEIT. Was sind wir froh, dass Europäer eine solch lange Tradition haben, vorurteilsfrei und offen auf andere Kulturen zu zugehen. Und was dem einen sein Ami, das ist der anderen ihr Muslim, nicht wahr? Der Artikel führt noch ein paar mehr herzhafte Äusserungen auf: C.G.Jung bezeichnete Amerikaner "als Europäer mit Negermanieren", Und Carl Zuckmeyer befindet ganz in alter Tradition über die USA: „Ein Land ohne Kultur, ohne Drang nach Schönheit oder Form.“ via: Timothy Garton Ash: "Freie Welt. Europa, Amerika und die Chance der Krise." Bonn 2004; S. 90
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Nochmal Isis-Kult und römische Emanzipation


Sarah B. Pomeroy urteilt ebenfalls negativ über die emanzipatorische Kraft der traditionellen römischen Frauenkulte. Angesichts der Einzigartigkeit der Isis-Religion fängt sie an zu träumen an: „[Isis] stand for the equality of women, and one cannot help wondering about the nature of the subsequent history of Western women if the religion of Isis had been triumphant“.(1) Der römische Mysterienkult der Isis war weniger aufgrund seiner sozialen Machtbasis als vielmehr aufgrund der egalitären, individualistischen und transkulturellen Ausrichtung ein würdiger Konkurrent zum Christentum: Da sie mit einer Vielzahl anderer mediterraner Göttinnen identifiziert wurde (Astarte, Fortuna, Athena, Aphrodite, Hestia, Hera, Demeter, Artemis) vereinigte die Göttin eine Unzahl an Eigenschaften auf sich. Sie besaß mächtige Eigenschaften patriachalischer Götter, die sie in die Nähe eines monotheistischen Supergottes rückten: Herrscherin über Blitz, Donner und Winde, Scheiderin des Himmels von der Erde, Kulturbringerin (Alphabete, Astronomie, Sprachen, Handel). „Ihre Macht erstreckt sich auf die Dinge, die ...
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