Montag, 20. März 2006
Zerschlagung von Lebensstrukturen
Der für mich interessanteste Punkt der Diskussion zwischen Konservatismus (und damit gemeint der traditionellen Konservatismus, nicht diverse Neo-Strömungen, die heute in den sich selbst zur politischen Rechte zählenden Parteieienfamilie en vogue sind) und radikalen Reformern, ist die Frage, welche kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Veränderungen das Leben in seiner Entfaltung stärken und welche Veränderungen Lebensqualität beinträchtigen, weil sie hilfreiche Lebensnetze, nützliches Wissen und sinnvolle Praktiken zerstören. Im 20. Jahrhundert haben wir eine Menge Beispiele erlebt, was die Zerschlagung sozialer Strukturen durch politische Avantgarden mit gesamtgesellschaftlichen Anspruch anrichten können. Das verführt zu grundlegendem Misstrauen gegenüber politischen Impulsen, die komplexe althergebrachte Lebenszusammenhänge revolutionieren wollen, bei manchen zu einem generellen Reflex, ganz so als sei jede radikale Reform menschenfeindlich: In den Reformen von Kleisthenes in der frühen attische Polis findet sich eines der frühesten Beispiele für radikalen Reformen, die hilfreich sind, ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Das System
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Ein Danke an Gulli, Wirres.net, Jens, Nerdcore, meonly und auch Spreeblick,
auf die nach Auskunft der Zahlen wohl dieser amüssante, kurzfristige Nebeneffekt zurückgeht: ;-) (Eben falls ein Danke an 4null4.de, eselkult.tk, Norque und sapere audere.) meonly Gulli SpreeblickJens ScholzNerdcoreWirres - - Gewöhnungsbedürftig
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Julio Lambing - Zettelkasten: Privates
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