Mittwoch, 6. Dezember 2006
856 EUR pro Monat?
"Ein besonders gravierender Aspekt von Wohnungsmängeln liegt bei 22% der armutsgefährdeten Personen vor: In ihrer Wohnung gibt es Feuchtigkeit, zum Beispiel feuchte Wände, ein undichtes Dach oder Fäulnis in den Fensterrahmen. Diese Probleme beklagen nur 12% der nicht Armutsgefährdeten. (...) Während 3% der Personen, die als nicht armutsgefährdet gelten, ihre Wohnung aus finanziellen Gründen nicht angemessen heizen können, müssen 14% der Armutsgefährdeten im Winter an der Heizung sparen. 26% der Armutsgefährdeten können sich nicht mindestens jeden zweiten Tag eine hochwertige Mahlzeit leisten. Von den nicht Armutsgefährdeten gaben dies nur 8% an. Unter einer „hochwertigen Mahlzeit“ ist eine Mahlzeit mit Fleisch oder Fisch beziehungsweise eine hochwertige vegetarische Mahlzeit zu verstehen, unabhängig davon, ob diese selbst gekocht oder in einer Kantine, Restaurant oder Ähnlichem eingenommen wird. Keine „hochwertige Mahlzeit“ sind Fast Food (Imbissessen), Chips, Schokoriegel etc. (...) Armutsgefährdete Personen haben durchweg eine schlechtere Einschätzung der eigenen Gesundheit ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Polis
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