Samstag, 17. Februar 2007
Notwendigkeit in der Politik 3
Williams selbst glaubt, dass der Prozess einer Subtraktion (1), bei dem wir bei der "übernatürlichen Notwendigkeit" das Übernatürliche streichen, der erste entscheidende Schritt ist, um dieses Element der griechischen Kosmologie für uns nutzbar zu machen. Sich an das berühmte Diktum von Napoleon erinnernd, der gegenüber Goethe bemerkte (2), dass die Rolle des Schicksals, wie es uns die Tragödienschreiber schildern, heute von der Politik wahrgenommen werde, schlägt Williams vor, dass heutzutage die Gesellschaftsordnung und auch die politische Realität jene auf uns einwirkende Welt ist, die sich unseren Wünschen und unserer Sehnsucht nach umfassender Verständnis nicht fügt: "Damit soll allerdings nicht gesagt sein, dapß diese unpersönliche politische Realität jene stark absichtsvollen Züge annehmen kann - Züge, die dem Fatalismus Vorschub leisten -die die Welt im Kontext der Sophokleischen Tragödie manchmal annimmt. (...) Die relevante Analogie muß auf das bezogen werden, was ich oben als Stillosigkeit übernatürlichen Handelns bezeichnet habe; die soziale Realität kann ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Fortuna
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