Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Mittwoch, 14. März 2007

Jamba-Wissenschaftler und seriöse Diskutanten auf Axonas


Vor einiger Wochen sagte mir ein Unterstützer des Intelligent Design, dass die AG Evolutionsbiologie des Verband der deutschen Biologen (VdBiol) ein Geschenk Gottes sei, wenn es darum geht, in der Öffentlichkeit für die Sache des "Intelligent Design" Verständnis und Sympathie zu erwecken. Ich weiß nicht, ob diese Einschätzung allzu optimistisch ist, aber ganz falsch scheint sie nicht zu sein. Im November 2006 hatte der kreationistische Wissenschaftler Dr. Reinhard Junker hier einen Gastbeitrag zu dem Thema veröffentlicht: "Sind Kreationismus und Intelligent Design „science stopper“?" in dem er darlegt, warum man diese Frage negativ beantworten sollte. Daraufhin hatte der Geschäftsführer der AG Evolutionsbiologie Martin Neukamm im Januar mit einer Replik reagiert. Heute morgen nun hat Reinhard Junker hier eine ausführliche Stellungnahme zu dieser Replik in den Kommentaren gepostet, die er zeitgleich auch auf einer eigenen Website veröffentlicht hat. Im Kontrast zu Martin Neukamm, der zwar dreist die Kommentarfunktion meines Weblogs benutzte, um einen Link auf seine Replik zu hinterlassen, aber zu feige war, auf seiner ...
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Nietzsche: Grösster Nutzen des Polytheismus


143. Grösster Nutzen des Polytheismus. Dass der Einzelne sich sein eigenes Ideal aufstelle und aus ihm sein Gesetz, seine Freuden und seine Rechte ableite - das galt wohl bisher als die ungeheuerlichste aller menschlichen Verirrungen und als die Abgötterei an sich; in der That haben die Wenigen, die diess wagten, immer vor sich selber eine Apologie nöthig gehabt, und diese lautete gewöhnlich: "nicht ich! nicht ich! sondern ein Gott durch mich!" Die wundervolle Kunst und Kraft, Götter zu schaffen - der Polytheismus - war es, in der dieser Trieb sich entladen durfte, in der er sich reinigte, vervollkommnete, veredelte: denn ursprünglich war es ein gemeiner und unansehnlicher Trieb, verwandt dem Eigensinn, dem Ungehorsame und dem Neide. Diesem Triebe zum eigenen Ideale feind sein: das war ehemals das Gesetz jeder Sittlichkeit. Da gab es nur Eine Norm:, "der Mensch" - und jedes Volk glaubte diese Eine und letzte Norm zu haben. Aber über sich und ausser sich, in einer fernen Ueberwelt, durfte man eine Mehrzahl von Normen sehen: der eine Gott war nicht die Leugnung oder Lästerung des anderen Gottes! Hier erlaubte man sich zuerst Individuen, hier ehrte ...
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