Sonntag, 29. Juli 2007
Wenn die Professionalisierung von Blogs den Ruf derselben verbessern soll
Man kann sich ja schon fragen, warum es anscheinend niemand, wirklich niemand, in der deutschen Blogosphäre zu interessieren scheint, was Krystian Woznicki zur Blogs und Bürgerjournalismus zu sagen hat, nachdem sein Artikel aus der ersten 2007er Heft der Springerin immerhin bei Eurozine veröffentlicht wurde. (Krystian Woznicki: Zur Sache an sich jetzt - Spektakularisierung der "Blogospähre", Citizen Journalism und der "Bild-Blog"; 23.07.2007). Ich will mich jetzt gar nicht mit der albernen Frage aufhalten, ob es "der" oder "das Blog" heißt und auch nicht, ob es merkwürdig erscheint, wenn jemand systematisch in einem Text "Blogospähre" statt Blogosphäre schreibt (Stand 29. Juli 2007). [Vielleicht einfach nur den Insert-Befehl falsch genutzt?] Ich vermute einfach, daß es daran liegt, daß der Artikel als eher nichtssagend betrachtet wird, auch wenn man den guten Willen sieht, der "landläufigen Kritik, Blogs würden »zwielichtige Meinungsbildner« in die Welt setzen" zu widersprechen. Denn eine Aussage wie "Die gut besuchten Blogs werden nicht vom Mob gemacht." weist leider in genau die falsche Richtung, um das ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Blogging
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