Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Samstag, 8. Dezember 2007

World Silent Day


I Gusti Raka Panji Tisna ist ein gelassener freundlicher balinesischer Intellektueller, mit dem die Stunden im Nu verfliegen, wenn man sich mit ihm unterhaelt. Seine Ausbildung als Umweltpaedagoge und Biologe im Ausland hat sein Auge geschaerft fuer die vorteilhaften aber auch nachteiligen Entwicklungen des balinesischen Hinduismus in den letzten Jahren. Er ist kein Mann, der seine eigene Tradition verklaert und dennoch sieht er mit wachem Blick jene Ressourcen in Ethos, Ritualen, Fertigkeiten, Weltanschauung und Institutionen des balienischen Hinduismus, die seinem Land helfen, eine zeitgenossische, nachhaltige Lebensweise als Antwort auf die Herausforderungen durch Globalisierung und Klimawandel zu entwickeln. Er war ganz erstaunt, als ihm von der "Licht aus"-Aktion in Mitteleuropas erzaehlte. "Das ist genau das", was wir vorgeschlagen haben! Nur eben laenger und weitreichender!". Panji Tisna schlug mit Gleichgesinnten vor einen balinesischen Feiertag, der das ganze Land zum Stillstand bringt ("Nyepi"), als "World Silent Day" zu etablieren, einmal jaehrlich, anlaesslich des World Water Day. Einen ins Deutsche uebersetzten Artikel ueber seinen Vorschlag, der in der balinesichen Oeffentlichkeit ...
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Das Amüsement derTrostlosigkeit


Atemberaubende Schönheit und Trostlosigkeit liegen hier nah beieinander. Die Tage war ich mit einem Freund den Nachtbetrieb auf einer der Animiermeilen am erkunden, in Kuta direkt am Strand. Natürlich wird man aufdringlich von Männern mit schlechten Zähnen angesprochen, die einem erst ein Taxi anbieten, dann Drogen und schließlich "something other?" - gemeint waren die beiden jungen, hübschen Frauen, die in knappen Shorts auf einer Strandbank saßen. Ich habe seit 10 Stunden nichts gegessen und mein Streben nach schneller Erlösung richtet sich entsprechend auf ein anderes Objekt der Begierde. Es ist schwer nicht genervt zu reagieren, um allen Beteilgten die Würde zu bewahren. Die Diskotheken und Bars, die wir besichtigen wollten, waren leer. Die Nebensaison herrscht, Regierungskonferenz hin- oder her. Auffällig viel kräftiges männliches Personal vor jedem der Clubs, die alle ihre Fassade zum Strand geöffnet hatten. Attraktive Bedienungen, die einladen die leeren Hallen zu besichtigen und die Trögheit mit Standard-Repertoire des Barkeepers zu ersticken. Das fehlenden Leben wird durch das ohrenbetäubend laute ...
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