Donnerstag, 18. September 2008
Next Generation please
Kritische deutsche Anthroposophen haben sich mit dem Rassismusvorwurf der Anthroposophie befasst, wie Info3 berichtet: Die von dem österreichischen Philosophen und Sozialreformer Rudolf Steiner begründete Anthroposophie ist heute durch zahlreiche Initiativen wie Waldorfschulen, biologisch-dynamische Landwirtschaft, medizinische oder heilpädagogische Einrichtungen bekannt. Im Werk ihres Begründers gibt es aber auch vereinzelte diskriminierende sowie einige wenige rassistische Äußerungen, die heute klar als historisch überholt beurteilt werden müssen. Zu diesem Ergebnis gelangt das sogenannte „Frankfurter Memorandum“, das in der September-Ausgabe des anthroposophischen Magazins „info3 – Anthroposophie im Dialog“ veröffentlicht wurde. Klingt schon ein bisschen geschwurbelt? Dann mal eine Passage aus dem Memorandum selbst: Auf diese Äußerungen trifft eine der maßgeblichen Rassismus-Definitionen zu, wonach Rassismus durch die „verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Traditionen
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