Samstag, 20. September 2008
Kein Kölsch für Nazis...
...hat wohl geklappt. Sieht so aus als würde Köln einfach jenes Gesöcks, dass sich mit rechtsradikalen Schlägern und Hetzern gemein, einfach ausspeien. Als der Flieger, mit dem "ProKöln"-Banner über der Stadt kreiste, sah das ziemlich hilflos aus. Und wenn wirklich seitens ProKöln Drohungen gegen einen Journalisten gefallen sind, dann wird das Konsequenzen haben, die weit über diesen Tag hinausreichen werden. Trotz des schönen Wetters und der guten Stimmung: Es war nicht alles Eitelsonnenschein auf der Gegendemonstration. Es gab dennoch einiges, für was man den üblichen hormonell überlasteten Jungs, die in Sprechchören so gerne die Internationale Solidarität hochpreisen, nur rechts und links eine scheuern kann. Gewaltsame Hetzjagden auf Personen der Gegenseite gehören dazu. Und mancher meint wohl auch unbedingt beweisen zu müssen, dass die eigene soziale Intelligenz nur unwesentlich über der eines rechten Schlägers anzusiedeln ist - etwa wenn man Menschen auf der Straße schon dafür mit blöden Sprüchen anmacht, dass sie eine Glatze tragen.
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Julio Lambing - Zettelkasten: Polis
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