Dienstag, 25. August 2009
Euroweb-PR und das Artikelgefäß von Handelsblatt und FAZ
Achtung: Ich bitte diesen Beitrag zu beachten. Am 25. Mai veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Rubrik "Die Gründer" ein Firmenportrait über die Internet-Firma "Euroweb", geschrieben von der Journalistin Christine Scharrenbroch. Am 10. Juli 2009 veröffentlichte das Handelsblatt ein sehr ähnliches Firmenportrait des freien Journalisten Martin Roos. Beide Artikel sind in Tageszeitungen erschienen, die einstmal als unzweifelhaft renommiert galten. Ich habe in den letzten Jahren oft in der etablierten Presse den Anspruch gelesen, dass professionelle Medienbetriebe der neuen Laien-Öffentlichkeit im Internet überlegen seien, weil der journalistische Ethos für eine Qualitätskontrolle sorge und man im Gegensatz zu den selbsternannten Bürgerjournalisten reflektiert und kritisch Recherchen betreibe anstatt Gerüchten und Meinungen nachzulaufen. Ich glaube das schon lange nicht mehr, aber wenn ein Beweis nötig wäre, dann wären es diesen beiden Artikeln aus den Wirtschaftsredaktionen großer Tageszeitungen. Ihre Dopplung sind ein Beispiel, wie erbärmlich es um diesen oft vorgetragenen Anspruch ...
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Julio Lambing - Zettelkasten: Euroweb
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