Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Fundstück vom evangelischen Kirchentag

Flyer Arbeitskreis SM und Chrsitsein

Als ich ihn auf dem Kirchentag verschmitzt vorzeigte, rümpfte so mancher mir gegenüber die Nase über den zu diesem Flyer dazugehörigen Info-Stand. Allerdings: Bei welcher anderen Religion wäre diese Neigung denn besser aufgehoben? Abgesehen vom tibetischen Tantrismus dürfte die Ausstattung der christlichen Tradition mit unterstützenden bildlichen Anregungen, Phantasien, Inspirationen kaum überbietbar sein.

Diejenige, die mir das Flyer in die Hand drückte, schaute mich auch aus wesentlich wacheren und klareren Augen an wie alle, die die Mundwinkel verzogen. Scheint Gottes Geschöpf in seinem Wohl also nicht zu beeinträchtigen.
scre - Mo, Jun 11, 2007

Ich würde sogar sagen...

...Christ sein ist SM! ;-)

Gruss, Peter
nerone (Gast) - Mo, Jun 11, 2007

wahrscheinlich

wäre SM ohne die Christenheit gar nicht denkbar. SM ist nach meiner Vorstellung ja eine Vereinbarung der Rollen, wobei die Dominante den Part des unberührbaren, anbetungswürdigen Fetsich einnimmt. Letztlich aber gehörte das ganze doch wohl eher auf einen Katholikentag. Von der Buße bis hin zur Selbstkasteiung, dem Fetisch des Kreuzes, die Erlösung durch Schmerz, sind alles Motive menschlichen Seins, die in urchristlichen Texten und Riten der kath. Kirche zu finden sind.

so oder ähnlich
Christoph (Gast) - Do, Jun 14, 2007

Mehr masochistisch als...

...sadistisch war jedenfalls die Kirchentagsforderung, man müsse zukünftig wieder mehr mit Terroristen reden.

Liebe Grüße,
C.
Julio Lambing - So, Jun 17, 2007

Sag mal Christoph,

würde es dir was ausmachen, zumindest auf meinem Blog diese rotzige "Achse des Guten"-Rhetorik sein zu lassen, die ich hinter diesem Spruch vermute ? Ich weiß, das ist seit einiger Zeit schwer in Mode gekommen, aber ich kann es nicht leiden und glaube auch nicht, daß es eine sinnvolle Bereicherung unserer Öffentlichkeit ist. Und weil das so ist, wäre ich dankbar, wenn Kommentatoren hier einen anderen Ton an den Tag legen würden. Es gibt doch soviel andere Foren und Blogs, wo sowas hochwillkommen ist und da kann man sich ja auch entsprechend austoben. Billige Polemik ist ohnehin nur einer Person auf AXONAS erlaubt, und das ist der Autor dieses Blog.

Vielen Dank im Voraus
Dagmar (Gast) - Di, Jul 10, 2007

Diejenige, die mir das Flyer in die Hand drückte, schaute mich auch aus wesentlich wacheren und klareren Augen an wie alle, die die Mundwinkel verzogen. Scheint Gottes Geschöpf in seinem Wohl also nicht zu beeinträchtigen.

Ich war eine dieser Beschriebenen Persohn, die die Flyer verteilt und unendlich vieleeee schöne posetive Gespräche hatte.
Meine Augen haben aus freude geleuchte,ich danke für die erwahrungen die ich an den Kirchentagen sammeln durfte.
Dagmar
Julio Lambing - Di, Jul 10, 2007

Ups, was für eine nette Rückmeldung...

Allein solche zwei Sätze sind schon ein Grund Euch zu mögen.

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