Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Kritik an Nussbaum 2

Dir von Nussbaum zur Zeit ihrer Tätigkeit beim World Institute for Development Economics Research entwickelte Liste menschlicher Fähigkeiten, deren Entfaltung eine Regierung als Maßstab ihres Handelns beachten muss, verführt zu zwei Fragen:
  1. Wieso wirkt diese Liste als ein so offensichtliches Produkt der Vorstellungen und Maßstäbe eines europäischen Mittelstands-Lebens? Wirklich nur deshalb, weil diese Vorstellungen aus einem Leben stammen, dass die Herausforderung des Fähigkeitenansatzes positiv beantwortet hat? Oder haben ihre relativistischen Kritiker nicht doch ein Gespür für ein gewisse ethnozentrische Ausrichtung?
  2. Was ist das Verhältnis einer solchen modernen aristotelischen Liste zu jener Ontologie, die für die vorsokratische Kultur so kennzeichnend waren? (Siehe z.B. Feyerabend zu archaischen Kosmologie: "Man zähle die Teile in der richtigen Reihenfolge auf, und man hat den Gegenstand. Das gilt für materielle Aggregate, für Menschen (Bewußtsein und Körper), für Tiere, aber auch für soziale Aggregate wie etwa die Ehre eines Kriegers. " (1) Die Frage ist nicht historisch gemeint. Was sind die strukturellen Schwächen, was die Stärken und wie würde sie sich in andere Kulturen einfügen?
(1) Paul Feyerabend: „Wider den Methodenzwang“; Frankfurt 1986 S. 346
nerone (Gast) - Mo, Jan 22, 2007

Vittorio Hösle und Martha Nussbaum im kritischen Vergleich

Das kann ich leider nicht bieten werter Herr Lambing. Allerdings einen verweis auf folgende Seite: http://www.sicetnon.org/index.php?name=PagEd&topic_id=77&page_id=559

Ich muss das noch lesen, obwohl ich bezweifle dem Diskurs folgen zu können.
Was zum Beispiel ist eine materiale Ethik?
Und:
Wird der postmoderne Relativismus, der im Vorwort des Artikels erwähnt wird, als gesellschaftliche Norm konstatiert, so dass behauptet werden kann für eine universalistische Ethik gäbe es keinen Raum?

Naja, vielleicht ist der Link nach sicetnon.de relevant für Sie. (Sind wir eigentlich immer noch beim Sie. Mich stört das ja nicht diese Form der Distanz im virtuellen Raum zu erhalten, zumal es Kommentare lesbarer macht (Herr Lambing oder Julio Lambing ist ein effektiverer Eyecatcher als einfach nur Julio - Julio wer? Iglesias. {Nee, nee, lieber nicht.}- finde ich.)

In diesem oder im anderen Sinne

Herzlich

marco jansen

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