Christliche Apologetik
Dienstag, 18. September 2007
Zwei Arten, das Wort an den Anfang zu stellen
Aus der Ansprache von Benedikt XVI. in einem Treffen mit dem östereichischen Parlament, Präsident und Kanzler (Hofburg, Wien - 7. September 2007): Zum europäischen Erbe gehört schließlich eine Denktradition, für die eine substantielle Korrespondenz von Glaube, Wahrheit und Vernunft wesentlich ist. Dabei geht es letztlich um die Frage, ob die Vernunft am Anfang aller Dinge und auf ihrem Grund steht oder nicht. Es geht um die Frage, ob das Wirkliche auf Grund von Zufall und Notwendigkeit entstanden ist, ob mithin die Vernunft ein zufälliges Nebenprodukt des Unvernünftigen und im Ozean des Unvernünftigen letztlich auch bedeutungslos ist oder ob wahr bleibt, was die Grundüberzeugung christlichen Glaubens bildet: In principio erat verbum – Am Anfang war das Wort – Am Beginn aller Dinge steht die schöpferische Vernunft Gottes, der beschlossen hat, sich uns Menschen mitzuteilen. Lassen Sie mich dazu Jürgen Habermas zitieren, also einen Philosophen, der sich selbst nicht zum christlichen Glauben bekennt. Er sagt: „Das Christentum ist für das normative Selbstverständnis der Moderne nicht nur Katalysator ...
[Zettel auffalten...]
Julio Lambing - Zettelkasten: Christliche Apologetik
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks






