Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Klimawandel

Freitag, 14. August 2009

"Malediven wolltet ihr?" - "War zu spät, die saufen jetzt ab"


Via dem Commons-Blog von Silke Helfrich: Die Rechnung Erster der drei Gewinner-Kurzfilme des Drehbuchwettbewerbs zum Thema Klimagerechtigkeit, den die Nord-Süd-NGO Germanwatch letztes Jahr veranstaltete. Hauptrolle: Benno Führmann. Plus Bjarne Mäden, Ina Paule Klink, Christoph Tomanek und denjenigen, die die Rechnung zahlen. "Wir haben alles mitgenommen: Safari. Atlantik. Rundflug zu den Buschleuten." - "Geil!"
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Sonntag, 12. Juli 2009

Notiz: Strom in Endlager Gorleben ausgefallen


Gerade läuft der WDR-Presseclub zum Thema: "Vertuschen, Lügen, Weiterverdienen? Atomenergie im Zwielicht". (Gästeliste hier) Gerd Rosenkranz von der deutschen Umwelthilfe hat gerade bekannt gegeben, dass er gestern im Zug den Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz getroffen habe: "Vielleicht produziere ich jetzt gerade eine Nachricht:" Denn der Präsident des BfS erzählte ihm, dass nachdem das AKW Krümmel im Zuge des Notfalls heruntergefahren wurde, das Endlager in Gorleben einen elektrischen Blackout hatte - für 3 Tage. "Die konnten nicht einmal mit dem Aufzug in den Schacht fahren. So steht es um unsere Sicherheit bei der Endlagerung." Dies kommt zu dem massiven Kosten, die die Stromausfälle in den Hamburger Verkehrsampelanlagen, Einkaufszentren, Wasserversorgungssysteme und der Kunststoffproduktion von Bayer.
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Freitag, 12. Oktober 2007

Ein Preis, der viele, viele freut


Natürlich muß ich trotz aktueller Zeitknappheit, die durch die Dürre meiner aktuellen Notizen hier auf diesem Blog gut dokumentiert ist, etwas dazu schreiben, versteht sich ja von selbst. Was soll ich dazu sagen?? Die erste Reaktion nach der Radio-Meldung: Yepp. Ging schon länger herum, daß das Thema Klimawandel in den Focus des Nobelpreiskomittees des norwegischen Parlaments geraten war. Auch das IPCC und Al Gore wurden bereits genannt. Der Vater des Kyoto-Protokolls, der argentinische Diplomat Raul Estrada hätte bei der Nominierungsliste auch noch gut gut dazu gepasst, aber wer weiß? Al Gore - Vortrag zum thema Klimaschutz Die zweite Überlegung, drei Minuten später: Lange schon dürfte ein Friedensnobelpreis nicht mehr so hochpolitisch gewesen sein, wie der diesjährige. Die Bekämpfung des Klimawandels, also das Zurückdrängen der unser Industriezeitalter initiierenden und für mehr als ein jahrhundert prägenden Verbrennungstechnologie, wird für Jahrzehnte die größte technologische Herausforderung der modernen Volkswirtschaften. Inwieweit die durch den Klimawandel zu erwartenden ...
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Mittwoch, 27. Juni 2007

Was die BASF zur Vermeidung von Seuchen tut


Sagt mal geschätzte Investoren der BASF*, Ihr wisst ja so gut wie jeder andere, dass das Unternehmen, das da mit Eurem Geld arbeitet, in Sachen Klimapolitik nicht so richtig den Schuss gehört hat. Da war ja nicht nur das explizite Lobbying gegen die Wärmenutzungsverordnung (die das Unternehmen zu Fall brachte), da war nicht nur das langjährige Engagement gegen die Ökosteuer, sondern auch noch das heftige Arbeiten gegen den europäischen Emissionshandel. Das ist alles nun irgendwie schon abgefrühstückt und hat dem Unternehmen nicht nur Ärger mit Umweltschutzgruppen eingehandelt, sondern die deutsche Industrie auch für geraume Zeit aus der europäischen Klimadebatte rausgekegelt, weil weder die europäische Politik noch die internationale Wirtschaft Bock auf großkotziges deutsches Eintreten auf Sonderrechte hatte. Aber eine ganz andere Sache ist es, der Öffentlichkeit Anschauungsmaterial für die Vermutung zu liefern, dass der Vorstandssprecher eines Chemiekonzern den Klimawandel verharmlost, wenn auf die Verantwortung der Industrieländer angesprochen wird. Oder wollt Ihr wirklich, daß Jürgen Hambrecht ...
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Montag, 21. Mai 2007

Die "Klimahysterie": Eine Gedächtnisstütze für den SPIEGEL-Artikel


Ich muss mir hier mal eine persönliche Gedächtnisstütze machen, in dem die Aussagen der SPIEGEL-Ausgabe zur Klimawandel ("Die große Klimahysterie - Hilfe ... Die Erde schmilzt") verglichen werden mit den aktuellen IPCC Stellungnahmen zum Forschungsstand über die wahrscheinlichen Folgen des Klimawandel. Der Artikel vom SPIEGEL wird nicht der letzte sein, es scharren einige bereits mit den Hufen. Das IPCC ist ein wissenschaftliches Gremium, das dem Verhandlungsprozess der UN Rahmenkonvention zum Klimawandel wissenschaftlich berät. Es wertet die weltweite Forschung zum Klimawandel aus. Das IPCCC teilt mit, daß mehr als 2500 wissenschaftliche Experten, 850 beitragende Autoren, 450 Redakteure an dem Prozess beteiligt sind. Obgleich gewisse Möglichkeiten für Regierungen bestehen, an gewissen Punkten Einfluss auf die Auswertung und Darstellung der zusammengetragenen und verglichenen Ergebnisse zu nehmen, gilt das IPCC als die gewichtigste wissenschaftliche Autorität zum Thema Klimawandel. Derzeit wird der vierte Sachstandsbericht Zug um Zug veröffentlicht, dazu tragen verschiedene Arbeitsgruppen bei. Die Working Group 1 beschäftigt ...
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Freitag, 6. April 2007

Appeasement-Vorwurf mal anders


Also ich weiß nicht, ob der junge Belgier Julien Vandeburie (nicht: "Julian" - wie er jetzt überall falsch genannt wird) dies wirklich beabsichtigt hat - aber sein Vergleich scheint ja Kreise ziehen, die einigen Verhandlungsparteien vermutlich nicht so lieb ist: Der belgische Delegierte Julian Vandeburie verglich die gegenwärtige Situation der Welt mit der Münchener Konferenz von 1938, als Großbritannien und Frankreich zugunsten einer «Appeasement-Politik» darauf verzichteten, sich der Großmachtpolitik Hitlers entgegenzustellen. «Wir sind in der gleichen Situation», sagte Vandeburie. «Wir müssen entscheiden, ob wir etwas unternehmen oder nicht.» Ein erster Hinweis, was im Beitrag der Working Group II ("Impacts, Adaptation and Vulnerability") zum Vierten Assessment Report (AR4) des IPCC gelöscht und abgeschwächt wird, findet sich hier und hier. Und den Bericht und seine Zusammenfassung wird man in Kürze hier finden. Es gibt eine tiefe Befriedigung bei vielen Weggefährten, daß das Thema Klimawandel endlich den öffentlichen Stellenwert bekommen hat, den es schon lange verdient. ...
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Freitag, 20. Oktober 2006

Sie nennen es Verschmutzung, wir nennen es Leben


Zu einer intakten Demokratie gehört die Bereitschaft, immer auch den Standpunkten der anderen Seite Gehör zu schenken. Die Beschäftigung damit kann auf manches ein ganz neues Licht werfen und Einsichten eröffnen und vertiefen. Deshalb hier ein Beitrag des "Competitive Enterprise Institute (CEI)", das einen beeindruckenden Spot über die Klimadebatte produziert und ausgestrahlt hat: Die Aktivitäten des Competitive Enterprise Institute (CEI) verstehen sich als Korrektur zu Al Gores Film "An Inconvenient Truth". Zu den finanziellen Unterstützern des 1984 gegründeten Instituts gehören u.a. Exxon (Esso), Texaco, Alliance of Automobile Manufacturers, General Motors (Besitzer von Opel), Ford, das American Petroleum Institute, Pfizer, Arch Coal, Cigna Corporation, Dow Chemical, IBM.
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Praxis der Aphrodisia

Spiegel

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