Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Polis

Samstag, 20. September 2008

Kein Kölsch für Nazis...


...hat wohl geklappt. Sieht so aus als würde Köln einfach jenes Gesöcks, dass sich mit rechtsradikalen Schlägern und Hetzern gemein, einfach ausspeien. Als der Flieger, mit dem "ProKöln"-Banner über der Stadt kreiste, sah das ziemlich hilflos aus. Und wenn wirklich seitens ProKöln Drohungen gegen einen Journalisten gefallen sind, dann wird das Konsequenzen haben, die weit über diesen Tag hinausreichen werden. Trotz des schönen Wetters und der guten Stimmung: Es war nicht alles Eitelsonnenschein auf der Gegendemonstration. Es gab dennoch einiges, für was man den üblichen hormonell überlasteten Jungs, die in Sprechchören so gerne die Internationale Solidarität hochpreisen, nur rechts und links eine scheuern kann. Gewaltsame Hetzjagden auf Personen der Gegenseite gehören dazu. Und mancher meint wohl auch unbedingt beweisen zu müssen, dass die eigene soziale Intelligenz nur unwesentlich über der eines rechten Schlägers anzusiedeln ist - etwa wenn man Menschen auf der Straße schon dafür mit blöden Sprüchen anmacht, dass sie eine Glatze tragen.
[Zettel auffalten...]



Sonntag, 2. März 2008

Der Opportunfisch


Es ist hier ruhig, weil ich derzeit andere Projekte vorbereite - man ahnt das vermutlich. Vor Tagen stieß ich allerdings auf ein Video von Volker März zu meiner Lieblingsfreiheitsdenkerin , mit einem sehr netten Lied von Agitationschanteuse Bernadette La Hengst, das ich gerne dem Freundeskreis zuführe. wer autonom sein hirn verwaltet der wird so schnell nicht abgeschaltet als natalist wird er versuchen die fahrt ins morgen selbst zu buchen
[Zettel auffalten...]



Dienstag, 13. November 2007

"Die so ausschauen, als ob sie einer Kontrolle dringend bedürfen"


Allein wegen wegen solcher Dinge schätze ich die neuen Medien. Und mittels solcher Dinge kann man sich dafür einsetzen, daß einige der mit ihnen einhergehenden Errungenschaften nicht wieder abgeschafft werden.
[Zettel auffalten...]



Freitag, 2. März 2007

Yepp


"Der Kläger, also Sigmar Gabriel, hat außerdem die Kosten des Verfahrens zu tragen." (via Lawblog)
[Zettel auffalten...]



Sonntag, 28. Januar 2007

Reicht Isegoria in der Blogosphere für einen neuen Glanz der Politik? 1


Ich glaube ja nicht wirklich, an die utopische Selbstcharakterisierung der Blogosphere, wie ich sie desöfteren geschildert habe. Dabei mag ich den Tatbestand gar nicht kleinreden, daß wir hier eine Revolution der Öffentlichkeit erleben, die der Isegoria wieder zu neuen Ehren hilft und den erbärmlichen Verkürzungen dessen, was einst politischer Glanz war, etwas entgegensetzt. Es hatte einen tiefen Grund, wenn das Recht aller Bürger, frei vor der Vollversammlung zu reden, ein Pseudonym für Demokratie war. Doch selbst die durch den Rückkanal der Bürgerstimme erreichte Erweiterung der einstmal durch die Massenmedien kanalisierten Rede kann die Würde der Politik für die moderne Demokratie nicht wieder herstellen: Auch die Blogosphere ist der Politik fern, und das in doppelter Weise: Das Recht zu reden bedeutet in einer Elitendemokratie nicht die Möglichkeit zugleich Teil der handelnden Demokratie zu sein - zumindest nicht in jenem vollen Sinn, den wir durch die attische Polis kennenlernen konnten. Dem Reden fehlt trotz allen Handelns ein Teil jener vollumfänglichen Macht, die sie damals besaß. Denn die neue Teilhabe ...
[Zettel auffalten...]



Mittwoch, 6. Dezember 2006

856 EUR pro Monat?


"Ein besonders gravierender Aspekt von Wohnungsmängeln liegt bei 22% der armutsgefährdeten Personen vor: In ihrer Wohnung gibt es Feuchtigkeit, zum Beispiel feuchte Wände, ein undichtes Dach oder Fäulnis in den Fensterrahmen. Diese Probleme beklagen nur 12% der nicht Armutsgefährdeten. (...) Während 3% der Personen, die als nicht armutsgefährdet gelten, ihre Wohnung aus finanziellen Gründen nicht angemessen heizen können, müssen 14% der Armutsgefährdeten im Winter an der Heizung sparen. 26% der Armutsgefährdeten können sich nicht mindestens jeden zweiten Tag eine hochwertige Mahlzeit leisten. Von den nicht Armutsgefährdeten gaben dies nur 8% an. Unter einer „hochwertigen Mahlzeit“ ist eine Mahlzeit mit Fleisch oder Fisch beziehungsweise eine hochwertige vegetarische Mahlzeit zu verstehen, unabhängig davon, ob diese selbst gekocht oder in einer Kantine, Restaurant oder Ähnlichem eingenommen wird. Keine „hochwertige Mahlzeit“ sind Fast Food (Imbissessen), Chips, Schokoriegel etc. (...) Armutsgefährdete Personen haben durchweg eine schlechtere Einschätzung der eigenen Gesundheit ...
[Zettel auffalten...]



Freitag, 1. Dezember 2006

"Our friends the Arabs know to deal with you..."


"They cut of my clothes with some kind of doctors scalpel's. I was totally naked. They took the scalpel to my right chest. It was only a smal cut maby an inch. At first I just screamed. One of them took my penis in his hand and began to make a cut. He did it once and then stood still maby for a minute..." /> Das ist der Trailer zu "Outlawed - Extraordinary Rendition, Torture and Disappearances in the 'War on Terror". Der Film wurde von Witness, einem von Peter Gabriel gegründeten Videoproduktionsunternehme n, in Kooperation mit den Organisation amnesty international, the National Council of the Churches of Christ in the USA, Human Rights Watch, American Civil Liberties Union (ACLU) und weiteren Organisationen produziert. In ihm berichtet der Deutsche Khaled El-Masri (auf deutsch) und der ursprünglich in Großbritannien als Asylbewerber lebende Äthioper Benyam Mohammad al-Habashi ausführlich über die erlittene Entführungspraxis und Folter im Auftrag der US-amerikanischen Regierung. Der Film kann in voller Länge (28 Minuten) auf Google Video angeschaut werden: http://video.googl e.com/videoplay?docid=3080 182736973832540 Er ist nichts für ...
[Zettel auffalten...]



Donnerstag, 30. November 2006

Luft und Liebe - ein Gastbeitrag von Arne Gangrad


Liebe Leserin, lieber Leser! Sie erinnern sich vielleicht an meinen Brief über die Vorgänge um die Rütli-Schule in Neukölln. Ich möchte mich für Ihre freundliche Aufmerksamkeit bedanken, vor allem bei denjenigen unter Ihnen, die diesen Brief ihren Lesern weiterempfohlen haben. Ich nehme an, dass Sie es bemerkt haben: Im Wesentlichen hat sich nichts geändert. Bei den unerfreulichen Vorfällen in letzter Zeit kramten die Mehrheit von Politikern und Medien unverdrossen die gleiche Rhetorik wieder aus, die sie auch in Sachen Rütli-Schule für angemessen hielten. Eine Rhetorik des Generalverdachts. Aber heute möchte ich Ihnen von einem anderem Stadtteil erzählen, von anderen entwürdigenden Zuständen und von anderen Generalverdächtigungen. Die kombinierte Wirkung von Armut und Generalverdacht gibt es ja nicht nur in Neukölln, sie fällt hier nur drastischer aus – und ist leichter zu wegzuerklären, denn hier gibt es ja so viele "Ausländer". Meine Herzensgefährtin wohnt in Berlin-Steglitz. Dort gibt es nicht so viele "Ausländer", denn die Mieten und Lebenshaltungskosten sind höher, ...
[Zettel auffalten...]



Donnerstag, 26. Oktober 2006

Phosphor


Ach klar, hat ja niemand gesagt, das sei verboten.
[Zettel auffalten...]



Montag, 23. Oktober 2006

Fähigkeitenansatz als moderne Interpretation von Arendt


Der politische Raum als ein Raum des Handelns und der Vortrefflichkeit muß im Gegensatz zu Hannah Arendts Konzeption immer auch die Bedingungen im Blick haben, die das Handeln erst möglich machen. Diese Bedingungen werden in der Familienarbeit, in der Erziehung, dem Bildungswesen, der Urlaubs- und Lohngestaltung etc., den Formen, wie man sich Finanzierung und all den Gebieten, in den festgelegt wird, ob wir krank oder gesund sind, geschaffen. Politik beschäftigt sich also auch damit wie die die Fähigkeiten eines Menschen zur vollen Entfaltung gebracht werden können (1), wie die Bedingungen geschaffen werden können, daß Vortrefflichkeit sich ausbilden kann. Und doch tut sie das nicht im Modus des Herstellens. Wenn Seyla Benhabib konstatiert, daß "das Großziehen von Kindern und ihre Erziehung (...) weniger der Arbeit und eher dem Herstellen eines Werkes [gleicht]", (2) dann sagt dies einiges über das instrumentalistische Verhältnis aus, mit dem wir seit Urzeiten dem gegenüber treten, das zwar Person ist, aber in einem grundlegenden assymetrischen Kräfteverhältnis uns gegenüber steht. Auch in der Erziehung ...
[Zettel auffalten...]



Praxis der Aphrodisia

Spiegel

Herzlich willkommen. Sie sind nicht angemeldet. Sie können dennoch einen Kommentar abgeben.

Die Startseite finden Sie hier.


Kontakt und RSS

Sie erreichen mich über diese Emailadresse.


Creative Commons License

kostenloser Counter


Neue Feeds!

Zeigt den Feed an.


Translation Google:

See this page in English Voir cette page en francais