Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Unternehmenscharta

Samstag, 27. Mai 2006

Pinnwandvermerk: Unternehmenscharta


Es scheint, als würde sich hier in Deutschland bisher niemand dieser US-amerikanischen Debatte über den Personenstatus von Unternehmen, von der Gerhard Scherhorn berichtet, annehmen. Zumindest ergab diese eine Rundrufaktion meinerseits bei den üblichen Verdächtigen. Ich halte dieses Thema für eine strategisch sehr interessante Option, die sich vermutlich an den Problemen der Energiewirtschaft und deren Gemeinwohlorientierung (siehe z.B. Versorgungspflicht) exemplarisch durchdeklinieren lässt. Es gibt hier zwar keine Anschlussmöglichkeit über etwaige legislative oder juristische Akte, die den Personenstatus ähnlich wie in den USA im letzzen Jahrhundert modifiziert haben, allerdings kann man hier in Europa durchaus mal prüfen, ob und wie eine jeweilige Charta über die Bestrebungen zur Corperate Governance und die an Nachhaltigkeitskriterien orientierte Gesetzegebung zu implementieren wäre. Dazu demnächst nocheinmal mehr. Sollte jemand ebenfalls an diesem Thema arbeiten, sei es theoretisch oder als Akteur (sei es ENGO, BINGO oder Unternehmen), würde ich mich freuen, wenn er mit mir Kontakt aufnimmt. Siehe rechts ...
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Dienstag, 14. März 2006

Amerikanische NGOs zur Reform der Unternehmencharten


Die folgenden Organisationen engagieren sich in den USA zur Frage, wie generelle Charten von Unternehmen (und damit die Personenfrage) reformiert werden können: Führender Think Thank in dieser Frage scheint das "Program on Corporations, Law & Democracy (POCLAD)" zu sein, ein Spinn-Off des "Council on International and Public Affairs (CIPA)". POCLAD wird ge- und betrieben von Experten aus dem Umfeld von grünen und Bürgerechts-NGOs. Die Organisation mit Sitz in Massachusetts arrangiert Schulungen und stellt Kampagnenmaterial zusammen. Moralische Unterstützung erhält die Orgnaisation von dem Rechtsgelehrten Arthur Kinoy, dem Folksänger und Aktivisten Pete Seeger, dem Politologen Howard Zinn ("A People's History of the United States"), der Soziologin Elise Bouldin und seinerseits wachsenden Einfluss mit seiner Argumentation und empfohlenen verfassungsrechtlichen Vorgehensweisen bei diversen Menge Gewerkschafts- und Umweltaktivisten. Reclaim Democracy.org ist eine kleine NRO, die das Thema Persönlichkeitsrechte von Unternehmen in einen weiteren Kontext einer Demokartiereform sieht. Unter der Rubrik "Corporate Personhood" gibt es eine Menge ...
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Sonntag, 12. März 2006

Unternehmensfreiheiten: Charta gegen Haftungsbefreiung


Derjenige, der individuelles marktwirtschaftliches Handeln aus anthropologischen Erwägungen oder schlichter menschlicher Erfahrung für begrüssenswert hält und dennoch alarmierende Entwicklungen des „Kapitalismus“ ausmacht, kommt schnell in eine Zwickmühle, wenn er nach Lösungen sucht, die das letztgenannte in den Griff bekommen will. Die zentralistischen oder bürokratischen Steuerungsphilosophien aus der umfassenden sozialistischen Tradition stehen ihm nicht zur Verfügung, auch weil unter einer weberianischen Brille diese Mechanismen von denen des modernen Großkapitals kaum zu unterscheiden sind. (Die Industriepolitik des europäischen demokratischen Sozialismus veranschaulicht das immer wieder aufs Neue.) Die Zinskritik geht mir in ihrer missionarischen Aufladung auf den Wecker – auch wenn mich die dümmliche Art einiger Ideologieroboter, die Zinskritik im gedanklichen Kern als Ausdruck von Antisemitismus abzustempeln, richtig ärgert. Aber dass der theoretische Gegner Schwachsinn erzählt ist ja kein Argument für die Richtigkeit des eigenen Standpunkts. Die Reichweite der Zinskritik ist auf jeden ...
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