Axonas ist ein Zettelkasten, der Notizen, Exzerpte und Zitate aufbewahrt. Weder stellen die Notizen meine abschließenden Gedanken dar noch drücken die gesammelten Exzerpte und Zitate unbedingt meine Meinung aus.

Als öffentlich begehbarer Buchstabengarten ist dieser Zettelkasten zugleich Bestandteil eines Austauschs an Gedanken und Ideen, den ich mit einigen Menschen pflege. Er ist ein Hilfsmittel im Wechselspiel von Rede und Widerrede und den Nutzen und die Grenzen eines solchen Buchstabengartens hat Sokrates in Platons Phaedros treffend beschrieben.

Wirtschaft

Donnerstag, 19. Juli 2007

Tip an Blogger mit Sensibilität für Fragen zu Datenschutz und geistigen Rechten


Die EU - Kommission startet eine öffentliche Konsultation zu ICT (Information and Communications Technology), die sich in erster Line (aber nicht nur) an Stakeholder-Organisationen im Bereich Telekommunikation und Informationstechnologie richtet. Themengebiete sind neben umfangreichen Fragen zu Forschung und Entwicklung, Markt- und Kooperationsabkommen, Dialogprozessen und IPv6 auch: Geistige Rechte an Produkten und Technologien, Lizenzen, RFID-Chips, Datenschutz, Spam, Spyware, Internet Governance und mehrsprachiges Netz. Der Fragebogen ist auf Englisch und eine Beantwortung muss bis 17. September an die EU-Kommission gesendet sein. Für den ein oder anderen Spezialisten womöglich interessant
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Freitag, 8. Juni 2007

Kurzkommentar G8 zu den klimapolitischen Ergebnissen


Klimapolitik ist eine Politik der kleinen Schritte. Ich hatte als Ergebnis der Verhandlungen weniger erwartet. Die klimapolitisch relevanten Beschlüsse finden sich hier in Deutsch (S.18-35). "We acknowledge that the UN climate process is the appropriate forum for negotiating future global action on climate change." Ein ganz wertvoller Satz. Die USA erkennen an, dass Alternativveranstaltungen zum UN-Prozess nur als Ergänzung nicht als Ersatz sinnvoll sind. Das bedeutet aber nicht, daß sie jetzt eine überaus konstruktive Rolle bei den Verhandlungen der UN Rahmenklimakonvention spielen werden. "we will consider seriously the decisions made by the European Union, Canada and Japan which include at least a halving of global emissions by 2050." Das war das Reduktionsziel, das Merkel in gewisser Weise anvisiert hat: 50% Reduzierung der weltweiten CO2 Emissionen bis 2050, was etwa 60-80 % Reduktionen für die industrialisierten Ländern bedeuten würde. Die Formulierung ist sehr weich: "we will consider". Das Basisjahr, ab wann die Reduktionen wirksam werden, ist strittig. Die EU geht wie beim Kyoto-Prozess von 1990 aus, Kanada von 2006. Der Unterschied in ...
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Mittwoch, 23. Mai 2007

G8-Gerechtigkeit aus katholischer Sicht


Nicht die Tatsache ist interessant, daß ein Papst anläßlich des G8 Gipfel an eine Regierungschefin schreibt, sondern daß sich in dem innerdeutschen Meinungsaustausch das zentrale Spannungsfeld der deutschen Christdemokratie zeigt, das die widerstreitenden Interessen der unterschiedlichen Strömungen in der Parteimiteinander vermitteln muß, selbst wenn das katholische Milieu deutlich auf dem Rückzug ist. Ich bin gespannt, was aus meiner Spekulation wird, daß das Pontifikat eines Deutschen Einfluß auf die Politik in Gerechtigkeitsfragen haben kann, etwas, was frau allerdings erst in ein paar Jahren sehen wird (bestimmt nicht in einem Gipfel dessen Ergebnisse durch strategische Planungen schon lange im Voraus festgelegt wird). Aus dem Brief des Papst Benedikt XVI. an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 16. Dezember 2006 anläßlich des G8-Gipfels: "So begrüße ich es, daß das Thema „Armut“ nun auf der Tagesordnung der G8 steht, wobei ausdrücklich auf Afrika Bezug genommen wird. In der Tat sollte dieser Thematik zum Nutzen der armen wie auch der reichen Staaten höchste Aufmerksamkeit ...
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Mittwoch, 21. März 2007

Mögen Sie GP Batteries?


Sehr geehrte Damen und Herren, der Banken Citibank, HSBC, Merrill Lynch, des Herstellers von Unterhaltungselektronik Sanyo, oder des Elektronikhändlers Conrad, und viele weitere die Frage ist so nicht wirklich ernstgemeint: Offenkundig mögen Sie sie. (GP Batteries? - Ja , das sind die mit den Batterien und Akkus für Schnurlostelefone, Handys, Fotoapparate etc.) Fragen wir also anders: Arbeiten Sie eigentlich noch weiter mit der chinesischen Firma GP Batteries bzw. ihrer Unternehmensmutter "Gold Peak" zusammen, verkaufen deren Batterien oder finanzieren das Unternehmen sogar? Dann wird es Sie ja interessieren, daß die International Trade Union Confederation (ITUC) gemeinsam mit der NGO Globalization Monitor eine weltweite Kampagne gestartet, in deren Mittelpunkt das Vergiften von chinesischen Arbeiterinnen mit krebserregenden Cadmium steht, das bei Herstellungsprozessen in Tochterunternehmen von GP Batteries Verwendung findet. "Cadmium-related problems with this group of companies have received wide publicity. A number of fatalities have already been reported, as have sixteen cases of confirmed cadmium poisoning, and 400 more reported cases of excessive ...
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Samstag, 25. November 2006

Polytheistische Energiewirtschaft


Nachdem hier wohl Irritationen aufgetaucht sind, wie ernst ich es denn mit der Verteidigung von christlichen Wissenschaftsderivaten meine und andererseits desöfteren die Frage gestellt wurde, ob es nichtmal an der Zeit wäre zu untersuchen, wie bestimmte moderne wirtschaftliche Entwicklungen aus einem Blickwinkel zu betrachten wären, der naturreligiöse Tradionen ernstnimmt, habe ich mich entschlossen ein paar Überlegungen zur Energiewirtschaft voranzutreiben. Mal sehen, wo mich das Experiment so hinführt. Dass es "AXONAS - ein Versuch" ein paar zusätzliche Punkte auf der Obskuritätsskala einbringt, ist einkalkuliert. Das ganze wurde an einem Nachmittag runtergeschrieben, entsprechende Ungereimtheiten und stilistische Holprigkeiten waren deshalb nicht zu vermeiden. Polytheismus als Religion der Demokratie "(... ) Über sich und ausser sich, in einer fernen Ueberwelt, durfte man eine Mehrzahl von Normen sehen: der eine Gott war nicht die Leugnung oder Lästerung des anderen Gottes! Hier erlaubte man sich zuerst Individuen, hier ehrte man zuerst das Recht von Individuen. Die Erfindung von Göttern, Heroen und Uebermenschen aller Art, ...
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Freitag, 3. November 2006

Immer noch keine Pillen gegen Dummheit?


BAYER: Sonst eher ein Unternehmen, daß sich in manchen Themen durch eine gewisse Bauernschläue auszeichnet. Anscheinend aber doch dumm wie Stroh. Wie seine Mannschaft sich jetzt fühlt, möchte ich gar nicht wissen. Anscheinend wollte das Unternehmen einfach mal wieder belegen, daß diese Website zurecht besteht. Und dass diejenigen Recht haben, die Unternehmensverantwortung als "hohles Phrasengedresche" empfinden. (Ursprünglich über wirres)
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Montag, 30. Oktober 2006

Doch Dicker wenn Du mich fragst, hab ich da nix mit am Hut


Vorab: Also eigentlich, ganz eigentlich schreibe ich das Folgende nur aus Sympathie für die Aktion dieser musikalischen Herren: />/> Sie ist für mich die Ohrwerdung von Gedanken, die ich seit dieser Diskussion mit mir herumtrage. Gedanken, die sich weniger mit Musik und dem Musikmarkt beschäftigen - ich bin kein Kenner des Musikmarktes und als Online-Magazin zu Musik, das ich gelegentlich lese, könnte ich nur dieses nennen - als mit sozialen Aspekten solcher kreativen Ausbrüche: Neue Ära des Gate Keepers Auch wenn manche Bloggerin das Ende des Gate Keepings durch Zeitungen und Zeitschriften vorraussagt, glaube ich nicht, daß Gate Keeping bereits ein absehbar obsoletes Modell wirtschaftlichen Handelns ist. Ich vermute im Gegenteil, daß seine große Zeit noch gar nicht angebrochen ist. Wir haben in den vergangenen Jahren, wie Jeremy Rifkin vor sechs Jahren es treffend beschrieb, Vorstufen dessen kennengelernt, was es heißt auf umfassende Weise "Access"/"Zugang" als leitendes Geschäftsmodell zu entwicklen: Zugang zu Leasingangeboten, sicheren Wohnvierteln, Home Communities, Erlebnisparks, Franchisemodellen, Saatgut, medizinischen ...
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Freitag, 22. September 2006

Wenn die Einschläge näher kommen 1


Risikomanagment ist bei Unternehmen so eine Sache. "Ganz wichtig" tönt es ja immer. Und selbstverständlich bekennt sich jeder zur unternehmerischen Verantwortung etc. Dass aber das Rumrandalieren an sozialer, kultureller oder ökologischer Umwelt mittlerweile eklatante Risiken für die Verursacher hervorbringt, will bei vielen immer noch nicht in den Kopf bzw in die Richtlinien fürs Tagesgeschäft. Irgendwann kommen die Einschläge dann näher und selbst dann tut man gerne noch so, als ob das alles ganz easy wäre. SAN FRANCISCO California said Wednesday that it was suing six of the world's largest automakers, including General Motors and Toyota Motor, over global warming, charging that greenhouse gases from their vehicles have caused billions of dollars in damages. The lawsuit, filed in U.S. District Court in Northern California, was the first of its kind to seek to hold manufacturers liable for the damages caused by their vehicles' emissions, Bill Lockyer, the state attorney general, said. The lawsuit also names Ford Motor, Chrysler Motors, which is the U.S. arm of DaimlerChrysler of Germany, and the North American units of Honda Motor and ...
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Samstag, 16. September 2006

Randnotiz unternehmerische Prioritäten


Bemerkenswerte Wege wie ein Unternehmen an seinen Renomme in einer Szene arbeiten möchte, das aufgrund der Technikaffinität sonst eher zu seinen Zielgruppen gehören dürfte. In dem Fall die Media Saturn, die es anscheinend nicht schafft, Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel einzufangen, der von einem unbändigen Drang gegen Rainer Sacht erfüllt scheint, diesen für seine zugegebnermaßen offenkundig geschmacklose Beleidigungen umfassend büßen zu lassen. Als ob die Holding nicht schon andere Reputationslöcher hat, die sie stopfen könnte.
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Montag, 19. Juni 2006

Keine Solidarität, sondern eine Entscheidung


"und befreit vom Raum lebt er in der Vision durchschreitet Deinen Traum in geheimer Mission" Nein, er ist kein Opfer. René Walter kämpft mit offenem Visier und mit Ansage. Er will einen anderen Umgang mit Musik, allgemein mit geistigem Eigentum. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist die Grundlage seiner Haltung die Beobachtung, dass das zukunftsblinde Verwertungsinteresse der Kulturindustrie durch das Zusammentreffen ihrer technischen Schöpfungen mit den Möglichkeiten des Internets die Grundlage zur Zerstörung ihres eigenen Geschäfts geschaffen hat. René sieht das Morgengrauen einer neuen Freiheit, die der immer perfektionierteren finanziellen Ausschlachtung der modernen Musikkultur ein Ende bereiten wird: "Stell Dir vor, Besitz gäbe es gar nicht. It’s easy if you try. Ich schreibe ein Lied und schenke es Euch, und ihr dürft anstellen damit, was auch immer ihr wollt, weil Ihr dürft, weil Ihr könnt. Kopiert es, fickt es und scheißt darauf, es ist mir egal, Ihr nehmt mich wahr und mit Eurer Anteilnahme gebt Ihr mir mehr, als es Geld und Ruhm und Spaß jemals könnten." Die Entfaltung der neuen ...
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Praxis der Aphrodisia

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